Die Geschichte um das Unglück des Kreuzfahrtschiffs Poseidon, welche
auf dem Buch „Der Untergang der Poseidon“ („The Poseidon Adventure“,
1969) von Paul Gallico beruht, dürfte den meisten in Kenntnis der
Verfilmung durch Ronald Neame (Poseidon Inferno, „Meteor“) bereits
bekannt sein. Zwar betont Petersen, dass nur die Grundidee übernommen
wurde, der Rest aber auf einem „völlig neuen Drehbuch, das sich auf
ganz andere, heutige Figuren konzentriert“ beruhe, wird einem vieles
sehr vertraut sein: Am Silvesterabend wird die Poseidon von einer
riesigen Flutwelle getroffen und umgekippt, so dass das Schiff mit dem
Kiel nach oben auf dem Meer treibt. Dieses Unglück fordert bereits
einen Großteil der Besatzung. Nur wenige überleben in dem
abgeschotteten Ballsaal an Deck. Die Figuren sind in Petersens Version
andere, aber das Handlungsprinzip ist das gleiche. – Gegen die
Anweisung des Ersten Offiziers (Gabriel Jarret) macht sich eine Gruppe
von Passagieren auf den Weg nach oben, um durch den Schiffsrumpf aus
der Todesfalle auszubrechen. Unter der Führung des Glücksspielers Dylan
(Josh Lucas) machen sich der ehemalige New Yorker Bürgermeister Ramsey
(Kurt Russell), seine Tochter Jennifer (Emmy Rossum), ihr Verlobter
Christian (Mike Vogel), der Architekt Richard Nelson (Richard Dreyfuss)
und einige andere auf die Suche nach einem Ausweg.