Endlich Abi! Und jetzt zur Bundeswehr? "Ganz sicher nicht", denkt sich
Basti (Franz Dinda) und geht mit den wildesten Ausreden gewappnet zur
Musterung. Dort merkt er allerdings schnell, dass all seine
"Wehwehchen" ihn trotzdem nicht vor der Einberufung bewahren werden.
Wie gut, dass er auf den Gleichgesinnten Schleifer (Florian Lukas)
trifft, der ihm für teures Geld die mit Diabetes diagnostizierte
Urinprobe seiner Freundin verkauft - der sichere Weg zur Ausmusterung.
Voller Vorfreude warten die beiden auf die endgültige Entscheidung des
Bundeswehrarztes, der jedoch hämisch grinsend erklärt: "Gratuliere,
meine Herren. Sie haben Diabetes … und außerdem sind sie schwanger. Wir
sehen uns in der Kaserne!" Na toll … Als auch Bastis
schriftliche Verweigerung aus scheinbar unerklärlichen Gründen (haha,
von wegen …) nicht bei der Bundeswehr ankommt, wird der fröhlich
Feiernde auf seiner Abiparty von den Feldjägern persönlich abgeholt und
in die Kaserne verfrachtet. Und hier warten bereits die gesammelten
Alpträume eines jeden Wehrdienstverweigers: herrische Vorgesetzte,
groteske Manöver und unsinnige Befehle, die zu allem Überfluss auch
noch ständig gebrüllt werden ... Muss das denn wirklich sein? Da
bleiben Basti nur noch seine neuen Zimmer-Genossen, ein bunt
zusammengewürfelter Haufen an Chaoten wie dem von der Musterung
bekannten Schleifer, dem wortkargen Ufo (Axel Stein), dem Streber Zonk
(Till Trenkel), Berufssöhnchen Justus (Christian Sengewald) und dem
Anfänger-Rambo Nefzat (Kailas Mahadevan). Zwischen den durchgeknallten
Stuben-Genossen entwickelt sich in Kürze dickste Freundschaft, und es
zählt für sie nur noch ein Motto: Einer für Alle - Alle für Einen! Doch
ausgerechnet diese Chaoten-Truppe soll nun in einem
Freundschafts-Manöver gegen die muskelbepackten GIs der
US-Nachbarkompanie antreten? Das kann ja heiter werden, denn neben
Major Hauptmanns (Ronald Nitschke) Lieblingspanzer stehen ein drohendes
Strafverfahren, neu gefundene Freundschaften und nichts Geringeres als
die Ehre der Bundeswehr auf dem Spiel. Aber: wie kann in so kurzer Zeit
aus sechs Weicheiern ein passabler Haufen Bundeswehr-Soldaten werden?