Der Film beginnt mit der Darstellung einer tatsächlichen Begebenheit,
der sogenannten “Sackaffäre”. Am 4. Juli 2003 überfallen verbündete
amerikanische Einheiten das inoffizielle, halb geheime Quartier der elf
Mann umfassenden türkischen Spezialeinheit im Nordirak. Die
türkische Einheit hält dieses Zusammentreffen für einen gewöhnlichen
Besuch von Verbündeten. Doch dieses Mal ist die Situation anders.
Aufgrund der veränderten Lage streben die USA nun an, einzige
bestimmende Macht in der Region zu werden. Ihrer Meinung nach gibt es
in der Region für die Türken keinen Platz mehr. An diesem Tag stülpt
man elf Soldaten, unter Missachtung ihrer militärischen Ehre und vor
den Augen der Bevölkerung, Säcke über die Köpfe und verweist sie des
Landes. Für den ersten Offizier der Abteilung, Leutnant
Süleyman Aslan, ist diese unwürdige Behandlung und die Beleidigung der
Ehre der türkischen Armee einfach zu viel. Er schreibt an seinen besten
Freund, den Geheimagenten Polat Alemdar, einen Brief und begeht
Selbstmord. Mit seinen besten Männern reist Polat Alemdar nach Irak, um
den Hintergründen dieses erniedrigenden Falls nachzugehen.Doch
im Nordirak erwartet sie eine Verwüstung jenseits aller
Vorstellungskräfte. Ein zerstörtes Land, dessen Werte, Menschen und
Geschichte vollkommen vernichtet sind. Dennoch gibt es einen Mann, der
sich aus dieser Vernichtung ein Vermögen schafft: Sam William
Marschall, der auch für die Sackaffäre verantwortlich ist. Wird es
Polat gelingen, diesen Mann zu stoppen, bevor er ein Land vollkommen
zur Verwüstung verdammt?